Die besten Deko-Tipps: Kerzen bringen Licht ins Dunkel

Wie man mit Kerzen optimale Lichtinseln schafft!

Nein, Kerzen sind alles andere als banal. Denn mit ihnen kann man nicht nur trefflich dekorieren, sondern auch ordentlich Stimmung erzeugen.

Und die Anlässe dafür sind mehr als zahlreich. Außerdem: Kerzen machen fast überall eine gute Figur. Entweder bei einer festlich eingedeckten Tafel, oder als optisch behaglicher Einheizer im Herbst oder weihnachtlich im Advent. Doch welche Kerze passt zu welchem Anlass? Wir zeigen euch, mit welchen Kerzenformen Ihr euren Besuch stilsicher zum Strahlen bekommt.

Stabkerze – die Primaballerina unter den Beleuchtungskörpern

Rank und schlank kommen sie daher. Grazil und anmutig wirken, das können sie. Betrachtet man diese ein wenig länger, besonders an langen Herbst- oder Winterabenden, wird man nachdenklich. Die Philosophen unter uns könnten diesen Moment so zusammenfassen: Die Kerze gibt anderen Licht und verzehrt sich dabei selbst.

Doch bis dahin setzt sich die Stabkerze besonders gern in Szene. Wahlweise in antiken Kerzenständern. Oder auch gern mal opulent in Kronleuchtern. Dabei muss es nicht immer festlich sein. Denn ausgefallene Kerzenständer machen selbst auf Beistelltischen, Kommoden oder auf dem Fensterbrett eine gute Figur.

Unser Statement:

Stabkerzen verbreiten warmes Licht, unterstreichen leichtfüßig die feierliche Stimmung und sind zudem eine schöne Tischdeko.

Stumpenkerze – die bodenständige Erleuchtung

In diesem Fall gilt wirklich „stumpf ist Trumpf“. Denn diese Allrounder erfreuen sich zu Recht besonderer Beliebtheit. Entweder als eindrucksvoller Solitär auf dem polierten Kirschbaum-Möbel. Oder auch in Mehrzahl, denn hier gilt ganz sicher, die Masse macht die Klasse. Unser Tipp: Auf gewachstem Kiefernholz-Tisch sorgt diese Ansammlung untersetzter Kerzen-Lichter für behaglich rustikalen Charakter.

Unser Statement:

Diese Kerzenform sorgt bereits im Alleingang für eine wohlige Atmosphäre. In Kurzform: Ein gewichtiges Standbein im Lichtermeer.

Kerzen: Stumpenkerzen von Engelskerzen

Duftkerze – betört die Sinne auch durch die Nase

Mit ihnen kann man die Raumluft angenehm parfümieren. Aber bitte, wie im richtigen Leben – die Dosis muss einfach stimmen. Das liegt in der Natur der Sache: Immer der Nase nach – nach diesem Motto handeln sehr viele Menschen, ohne dass es ihnen bewußt wird. Denn der Geruchssinn ist eng mit unseren Gefühlen und Erinnerungen verbunden. Das macht sich der passionierte Einrichter zunutze – mit einer Duftkerze wird nicht nur der Geruchssinn angesprochen, sondern auch die visuelle Wahrnehmung. Wir können also eine besondere Stimmung mit individuellen Duftnoten schaffen. So wirkt die Duftnote Jasmin beruhigend und verbessert damit die Stimmungslage. Vanille dagegen wirkt aphrodisierend, erheiternd und wärmend.

Unser Statement:

Duftkerzen gibt es in unzählig verschiedenen Sorten. Es empfiehlt sich, vor einem Kauf an einem Tester zu riechen. Ist der Duft angenehm? Dezent? Oder gar zu intensiv? Denn wir als Gastgeber wollen ja alles tun, damit unser Besuch nicht im wahrsten Sinne des Wortes verduftet…

Teelicht – der Dekozwerg, der über sich hinauswächst

Der Student unter den Deko-Elementen. Der sich aber erfolgreich nach akademischen Weihen reckt. Will heißen, der kleinste unter den Leuchten hat es drauf, imposant aufzutreten. Befreien wir ihn aus seiner metallenen Hülle, wächst der kurzbeinige Einheizer über sich hinaus. Wir erweitern quasi den beschränkten Lebensraum. Setzt eurer Fantasie dabei keine Grenzen – lasst das Teelicht zum Beispiel in Gläsern harmonisch wirken: Wassergläser, Weingläser mit Stiel oder auch – naheliegend – Teelichthaltern aus Glas. Ein ganz profaner Tipp – quasi wie der Gruß aus der Küche. Umhüllt mehrere eurer Dekozwerge mit Butterbrotbeuteln aus dem Supermarkt (natürlich parken wir die Teelichte nun wieder in der Metallgarage)! Und damit wäre die Dekoaufgabe fürs Erste gegessen.

Unser Statement:

Wildert eure Teelichter aus, und durchschreitet dabei auch ruhig mal unbekannte Regionen eurer Glasschränke. Wir sind sicher, das Teelicht mit seinen Ansprüchen für sein neues Zuhause ist relativ anspruchslos. Hauptsache, es steht in seinem eigenen Rampenlicht.

 

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Titelbild
Daiga Ellaby