Novemberblues: An Allerheiligen positiv durchstarten!

Novemberblues nach Allerheiligen

Wie den Novemberblues an Allerheiligen überleben? NahGEMACHT macht sich wohlige und vor allem positive Wohnzimmer-Gedanken …

The day after – Wohnzimmergedanken auf dem kuscheligen Sofa

Novemberblues. Ja, wir geben es unumwunden zu. Wir, die Reaktion von NahGEMACHT, waren gestern unterwegs – haben die Toten gefeiert – und dementsprechend die letzte Oktobernacht zum Tage gemacht. Doch in unserem Alter zählt jedes alkoholische Getränk mindestens doppelt, demzufolge sind wir heute morgen etwas mühsam aufgestanden. Humorvolle Geister würden schlichtweg behaupten, wir haben uns nur umgebettet. Stimmt, denn wir sind vom Bett im Schlafzimmer aufs Wohnzimmer-Sofa mit den flauschigen Kissen umgezogen. Den kurzen Zwischenstopp haben wir genutzt, um einen hochwertigen Kaffee mit der Coffee Station zu kochen. Anschließend haben wir unsere maroden Extremitäten unter einer kuschligen Decke geparkt, eine Duftkerze verwöhnt uns olfaktorisch. Unser Blick folgte dem leisen Ticken der Wanduhr aus Buche. Draußen ist es Trübe, der erste November ist eingeleitet. My Home ist my Castle.

Aus dem Novemberblues eine Wohlfühlsymphonie komponieren

Ein beliebtes und probates Mittel, wenn man einen Durchhänger hat – den Perspektivwechsel einleiten. Das geht ganz einfach: Umschreibe deine negative wahrgenommene Situation mit anderen, positiv besetzten Begriffen. Kostprobe gefällig: Du steckst im Autor im Stau, es geht keinen Millimeter vorwärts, dein Puls hämmert durch deinen Körper, aus deinem Blut könnte man mühelos Adrenalin pur gewinnen. In Kurzform – du bist trotz pazifistischer Grundeinstellung kurz davor, zum Axtmörder zu werden. Dann hilft nur noch – tief einatmen – und den zuvor erwähnten Perspektivwechsel einleiten. Du steckst damit nicht negativ im Stau fest, sondern du interpretierst die Situation einfach um, und zwar ins Positive. Ab sofort hat das Schicksal hat es gut dir gemeint – und dir kurzerhand einen Zeitsnack verordnet. Du darfst Müßiggang empfinden. Das klingt doch schon viel besser.

Wenden wir doch das einfach auf unsere Katerstimmung an diesem düsteren Novembertag an.

Wir machen einen geistigen Turnaround – und interpretieren die Situation einfach neu. Unser Kopfschmerz steht somit für die Fähigkeit, seinen Körper immer noch empfinden zu dürfen und zu können. Das trübe Licht des Tages wiegt dich in einen angenehmen Dämmerschlaf und ganz nebenbei sparst du noch Energie. Auch das schlechte Gewissen, nicht an die frische Luft zu gehen, überwinden wir mühelos mit der Haltung, dass unser Sofa und die kuschelige Kissen auch mal wieder handfeste Zuwendung brauchen. Fasst man alles gönnerhaft zusammen, kommt der positiv eingestimmte Mensch zu dem plausiblem Ergebnis, die Work-Life-Balance hat sich zum Guten ein- und damit ausgependelt. Damit hat sich der Zustand eines halb leeren Wasserglases im Handumdrehen in ein halbvolles gewandelt. Wir hängen somit nicht ab und durch, sondern chillen bewusst in unserem gemütlichen Heim, um morgen ganz sicher wieder voller Energie durchzustarten.

Unser Credo: Es macht wirklich einen Unterschied, aus welcher Haltung man seine jeweilige Situation wahrnimmt. Probiere es doch einfach mal aus, den Perspektivwechsel einzuleiten. Ganz wichtig: Gestalte deine Umgebung mit schönen Dingen, damit du dich wohlfühlst. So verwandelt sich mühelos ein mieser Novemberblues in einen harmonischen Wohlfühlwalzer.

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