Warum es sich lohnt, Bio Stearinkerzen zu kaufen!

Bio Stearinkerzen im Porzellangefäß

Zur kalten Jahreszeit sind Kerzen der Garant für ein warmes und gemütliches Zuhause. Deshalb gehen jährlich in Deutschland über 200.000 Tonnen Kerzen über die Ladentheke – darunter auch immer mehr Bio Stearinkerzen.

Aber woraus werden Kerzen eigentlich gemacht?

Kerzen bringen Licht ins Dunkel. So titelten wir schon im Oktober und haben euch unsere Tipps zur Dekoration mit Kerzen aufgeschrieben. Kerze ist jedoch nicht gleich Kerze. Wir erklären euch die Kerzeninhaltsstoffe und zeigen, warum Bio Stearinkerzen nachhaltig sind.

Paraffinkerzen

Kaum vorstellbar, aber viele Kerzen, Kaugummis, Kosmetik, Putzmittel, Süßigkeiten und Schuhcremes haben einen gemeinsamen Inhaltstoff: Paraffin, ein Abfallprodukt aus der Erdölindustrie. Rund drei Viertel der Kerzen werden aus Paraffin hergestellt. Viele Kunden kritisieren inzwischen nachhaltig, dass für die Herstellung von Paraffin der fossile Brennstoff Erdöl verbraucht wird.

Stearinkerzen

Neben dem Paraffin ist Stearin der zweit wichtigste Rohstoff in euren Kerzen. Stearin wird aus pflanzlichen (Palmöl oder Kokosfett) oder tierischen Fetten hergestellt. Das klingt bis hierhin ganz gut, weil es aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. Gleichzeitig werden jedoch für deren Gewinnung in Ländern wie Indonesien großflächig der Regenwald abgeholzt und riesige Plantagen in Monokultur angelegt. Stearinkerzen sind also keineswegs bedenkenlos als umweltfreundlich zu bezeichnen.

Bio Stearinkerzen

Es geht natürlich auch anders. In unserem NahGEMACHT Shop findet ihr hochwertige Bio Stearinkerzen der Kerzenmanufaktur Engels Kerzen, mit diesen könnt ihr wirklich nachhaltig leuchten. Diese Bio-Kerzen werden aus rein pflanzlichen Brennstoffen basierend auf Raps- und Sonnenblumenöl gefertigt. Außerdem glänzen unsere Bio Stearinkerzen auch in anderen Sparten: sie sind umweltfreundlichen verpackt und überzeugen auch in Sachen Müllvermeidung. Dank Wiederbefüllung.

Bienenwachskerzen

Und schließlich ist das Bienenwachs der natürlichste und auch teuerste Rohstoff bei der Herstellung von Kerzen. Diese Kerzen sind ein wunderbar duftendes Naturprodukt, das aus gutem Grund seinen Preis hat: Das Wachs wird von den Bienen in Form winziger Partikel sozusagen ausgeschwitzt. Bitte bedenkt daher, Bienenwachs ist ein sehr begrenztes Naturprodukt. Fragt immer nach, woher das Wachs kommt. Nicht selten muss es importiert werden, was die vermeintlich schöne Umweltbilanz auch wieder schnell ins Negative verkehrt.

Wie werden Bio Stearinkerzen & Co. gemacht? Pressen, gießen, ziehen!

Die meisten industriell angefertigten Kerzen werden gepresst. Dazu geben die Hersteller pulverisiertes Paraffin in eine Hülse und pressen diese unter hohem Druck zusammen. Beim Gießen wird dann flüssiges Wachs in die Formen gegossen und erhärtet darin. Dieses Gießverfahren wird meist für reine Stearinkerzen angewendet. Längliche Kerzen können allerdings auch gezogen oder gegossen werden: Der Docht wird immer wieder in flüssiges Wachs getaucht, das dann Schicht für Schicht abkühlt. Ein wichtiges Indiz für qualitativ hochwertige Kerzen: Gute Kerzen liegen schwer in der Hand.

Fazit: Auch bei der Kerzenproduktion gibt es Licht und Schatten. Wer also nachhaltig umweltfreundlich leuchten will, sollte auf Bio Stearinkerzen setzen.

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