Wie viel Wandfarbe darf sein?

Mit wieviel Wandfarbe Zimmer streichen

Farbe ist Leben und Wandfarbe ist aus unseren Wohnungen nicht mehr wegzudenken. Aber wieviel davon gehört an die Wand?

Tipps für das optimale Maß und die Gestaltung mit Wandfarbe

Früher, da schien alles noch einfach. Renovierung bedeutete schlichtweg Tapetenwechsel. „Raufaser weiß“ wird heute noch in jedem Baumarkt ordentlich geordert. Sie ist, gemessen an den Verkaufszahlen, der am meisten verbreitete Wandbelag in Deutschland.

Ein gleichnamiger Apotheker hatte sie im letzten Jahrtausend erfunden. Und seit der sogenannten Bauhauszeit der 1920er Jahre begann man diese als Tapete einzusetzen. Mit weißer Wandfarbe  rollen, und fertig war – und ist – der Einrichtungsstandard in vielen Wohnungen. Das hat sich zum Glück geändert, der Lack an Raufaser weiß ist langsam ab …

Goethe: „Die Erfahrung lehrt uns, daß die einzelnen Farben besondere Gemütsstimmungen geben.“

Unsere ganze Welt ist voller Farben. Egal wo man hinschaut, es gibt sie. Wichtig zu beachten bei der individuellen Wandgestaltung: Diese Farben erzeugen Stimmungen. Und so entscheiden sie mit darüber, wie wohl wir uns fühlen, wie angeregt oder produktiv wir sind. Denn nicht jede Wandfarbe passt mit ihrer Wirkung in jedes Zimmer – und manche Farben sollten besser nur sparsam zum Einsatz kommen.

Beispiel Einrichtung und Wandfarbe

Wohnräume sollten besser nicht farblich monothematisch gestaltet werden!

Profis wissen, die ideale Mischung wird erreicht, indem wir sowohl anregende als auch beruhigende Farbtöne beim anteiligen Styling berücksichtigen. Wichtig: zwei Drittel des Raums sollte beruhigend wirken. Das erreichen wir mit eher neutralen Farben wie Bast-, Leinen- oder Sorbettönen. Und es bedeutet, das letzte Drittel darf je nach Art und Nutzung des Raumes dann kräftig oder grell, aber vor allem anregend gefärbt sein, gern kombiniert mit pfiffigen Wandbildern oder Wanddekoration. Schließlich sind Küche oder Arbeitszimmer nicht zur Beruhigung da.

Dunklere Töne verkürzen dabei den Raum und helle Töne sorgen für mehr Höhe und Tiefe. Kommen dann noch Natur- oder Kreidefarben zum Einsatz, ist alles schnell in bester Harmonie.

Damit die Wandfarbe richtig wahrgenommen werden kann, ist Licht nötig.

Neben dem Farbgewicht ist das Licht ein wichtiger Aspekt. Mit dem Licht kommen Farben erst richtig zur Geltung und entfalten so am besten ihre Wirkung. Unser Tipp von NahGEMACHT: Immer mehrere Leuchten zum Einsatz bringen, um gemütliche Ecken zu gestalten.

 

Weitere Deko-Tipps hier zum Nachlesen.

Sind Pflanzen im Wohnzimmer noch Trend?